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Das Blog ist tot, lang lebe das Blog. Mich gibt es noch, wenn auch mit sehr sehr SEHR wenig Bloglust aber einer Neuigkeit, die ich Euch dann doch nicht vorenthalten möchte (so denn überhaupt noch jemand hier her kommt ;-) ):

Seit Samstag bin ich verheiratet :-D ♥♥♥ Mit dem Mann, der schon seit beinahe 15 Jahren mit mir Seite an Seite durchs Leben geht. Es war also mal Zeit. Es war wunderwunderschön. Hachz.

Von Stolz & Wehmut

Der Kleine ist 1 Jahr, 11 Monate, 3 Wochen und 2 Tage alt.

Unser kleiner großer Schatz macht im Moment riesige Entwicklungsschritte.

Sprachlich tut sich seit ein paar Wochen so einiges, man kann schon das ein oder andere Mal eine richtige Unterhaltung führen. Da kommen so Sätze wie “Das darfst Du nicht!” oder “Guck Dir das an!”, er spricht so ziemlich alle Worte nach, die man ihm vorsagt. Zwar meistens noch mit den “kleinkindlichen” Sprachfehlern (Kraktor statt Traktor etc.) aber es tut sich zusehends etwas. Er sagt “Sundheit” wenn jemand niest (das muss er sich abgeschaut haben, denn dazu hat ihn niemand “erzogen”) genauso wie “bitte” und “danke” und ist meistens gut gelaunt.

Seit letztem Montag schläft er nun auch im Kindergarten, was für mich schon wieder mal einen Schritt des Loslassens bedeutete. Es war genauso komisch wie im September als der Große plötzlich erst nachmittags nach Hause kam. Diese Stille im Haus, immer wieder auf die Uhr schauen… Aber er macht das ganz fantastisch, hat vom ersten Tag gut einschlafen können, mit einer Ersatzemmi (Emmi Esel von Sterntaler – zu Hause hat er das “alte” graue Modell aus 2011 und im Kindergarten das neue braune – ich hatte mir vorher solche Gedanken gemacht ob das überhaupt klappt, aber er ist zufrieden damit :-) ) und das war für mich die größte Überraschung: OHNE Nuckel. Er hat nicht mal ansatzweise danach gefragt. Abends wollte ich dann gern auf diesen Zug aufspringen aber er hat vehement seine “Huppi” eingefordert. Wir schmiedeten schon Pläne diese “olle Lulle” dem Weihnachtsmann mitzugeben aber so weit sollte es nicht kommen. Am Donnerstag Abend machten wir einen gemeinsamen Vorstoß á la “Was willst Du denn mit dem alten Stinkeschnuller, das ist doch eklig … “. Er hat noch genau einmal danach gefragt, wir blieben dabei und seit diesem Moment ist er komplett schnullerfrei. Yeah! Und ich dachte er nimmt das alte Ding noch bis er 5 ist ;-) Manchmal sollte man seinen Kindern halt doch etwas mehr zutrauen.

Was noch nicht so richtig klappt ist das Projekt “Tagsüber windelfrei”. In der Kita läuft es super, natürlich kommt das ein oder andere Mal noch schmutzige Wäsche mit, aber es ist selten geworden. Nur zu Hause mag er einfach nicht auf Töpfchen oder Toilette gehen. Ich weiß nicht woran das liegt, aber auch das wird schon irgendwann noch.

Die U7 haben wir vorigen Montag auch noch hinter uns gebracht und er hat sie mit Bravour gemeistert. Er ist zeitgerecht entwickelt, normal groß, normal schwer, sein Dickkopf ist eigentlich garnicht so ein dicker. Alles bestens.

Das heißt – so langsam muss ich mich von meinem kleinen Kleinkind verabschieden. Er wird immer größer, lernt jeden Tag erstaunlich viel dazu. Nächste Woche wird er schon 2 Jahre, dabei war ich doch gerade noch im Krankenhaus mit ihm… Unfassbar.

♥♥♥ Mein großer kleiner Mann. ♥♥♥

Pseudokrupp

Zum ich weiß nicht wievielten Mal dieses Jahr bin ich mit dem Kleinen zu Hause, weil ihn ein ganz böser bellender Husten plagt und er zum Montagmorgen mal wieder mit 39°C Fieber erwacht ist. Nicht schön.

Und jetzt kommt noch ein toller Fließschnupfen dazu. Damit wird die OP an Polypen und Paukenröhrchen immer wahrscheinlicher. Genau werden wir es am 17.12. erfahren. I am not amused. :-( Haben wir beim Großen sämtliche OPs immer irgendwie umschiffen können wird das beim Kleinen vielleicht nicht klappen. Und das wo ich so ein Vollnarkosen-Phobiker bin…

Einmal mehr

ist es Zeit loszulassen… Heute um 8 Uhr 10 hat mein Schnäuzchen den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Der Kleine und ich waren bis zur letzten Minute bei ihr und haben ihr Seelchen dann ziehen lassen.

9 Jahre hat sie mich ein Stück meines Weges begleitet, mir viel Freude geschenkt. Mit der Flasche habe ich sie und ihre zwei Geschwister Felix († 04.08.2007)  und Hexe großgezogen, nachdem ihre Mutter sie in einer grauen Oktobernacht 2004 vor unserem Schlafzimmerfenster ablegte. Ich denke sie hatte ein schönes Leben, trotz ihres Herzfehlers von dem ich seit langem weiß und der ihre Lebenserwartung auf geschätzte 10 Jahre verkürzte. Einzig, dass ich fast keine Zeit mehr für sie hatte seit die Kinder da sind tut mir wirklich leid. Wobei Katzen sowas garnicht so krumm nehmen – die sind eh sehr selbstständig.

Im Folgenden schildere ich unseren Abschied, wer sowas nicht lesen kann der lasse es lieber bleiben!

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Möbelkauf

Letzte Woche haben wir meine absolut am meisten verhasste Tätigkeit hinter uns gebracht. Möbel kaufen. 8O Am Dienstag waren wir schon den ganzen Nachmittag mit wenig Erfolg unterwegs, um abends mit einer möglichen Notlösung zu Hause anzukommen. Dann stellte der Liebste fest, dass er sich bei einem Maß für die Couch vertan hatte – um einen ganzen Meter, was uns dann auf einmal ungeahnte Möglichkeiten eröffnete.

Am Samstag sind wir – zum Glück nicht wie geplant mit Kindern, die wurden bei meinen Eltern geparkt – dann nochmal losgefahren. 4 Möbelhäuser und 6 Stunden später fuhren wir dann mit einem Kaufvertrag für Couch und TV-Möbel nach Hause und waren geschafft aber glücklich. Nun muss der Liebste noch die letzten Umbauarbeiten (Wand, Decke und Laminat) noch vollenden und wir die Lieferzeit (Ende Januar) überstehen und dann haben wir endlich ein schickes neues Wohnzimmer. Dann ist als nächstes das momentane Wohnzimmer mit Umbau zum Esszimmer fällig. Uffz.

(Das Los der Hauseigentümer – nie ist man fertig. Wenn man hinten angekommen ist fängt man vorn wieder an…)

Erfolg

Seit Mitte Oktober läuft im Kindergarten beim Kleinen das Projekt “tagsüber windelfrei”. Anfangs war wie erwartet jeden Tag der Wäschebeutel voll. Langsam stellten sich Erfolge ein was das kleine Geschäft angeht. Mittags gabs dann immer eine Windel zum Schlafen, die allerdings meistens auch gut gefüllt wurde mit dem großen Geschäft. Er beharrte eisern drauf, dass das große Geschäft in die Windel geht, hat sogar schon mal eine Windel eingefordert um reinzumachen. Ich war schon felsenfest überzeugt, dass das dieses Jahr nix mehr wird.

Nun hat mein großes kleines Kind gestern von heut auf morgen entschieden, dass man ja doch aufs Töpfchen oder die Toilette machen könnte und tat es einfach. Gestern und auch heute zum ersten Mal in der Kita, wo selbst die Erzieherin sich sehr gefreut hat über den Erfolg :mrgreen:

 

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr man sich als Eltern über das “Geschäft” seiner Kinder freuen kann.

Ein kleiner Kobold

Unser Kleiner scheint ein Kobold zu sein.

Das merkt man an den Blicken, die er mit seinen nicht mal 2 Jahren schon so drauf hat und auch an so manchen Aktionen die er startet.

Das neuste ist folgendes:

Unsere Schlafsituation ist ja sehr auf skandinavisches Familienbett ausgerichtet. Also wir schlafen unter dem Dach, da steht ein 3 Meter breites Bett in dem Mama, Papa und Großer nächtigen und neben dem großen Bett steht für den Übergang bis der Kleine auch zu uns zieht ein Reisebett. Das koboldische Problem ist jetzt aber, dass das Reisebett für den Kleinen keine Hürde mehr darstellt – er klettert rein und raus wie er lustig ist.

Nun war es die letzten 2 Abende so, dass ich ihn in sein Bett legte, noch eine Weile bei ihm blieb und dann wieder Richtung Wohnzimmer marschierte. Vorgestern Abend sah ich ihm den Schalk im Nacken schon an, war mir aber noch nicht so ganz sicher ob er wirklich so frech ist. Ich sagte zum Liebsten: “Das dauert nicht mehr lang, dann schläft der Kleine bei mir im Bett.” Ich sollte Recht behalten. Als wir den Großen ins Bett brachten lag da plötzlich ein warmes Etwas in der Nähe meines Kissens :mrgreen: Er hatte alle seine Kuscheltiere geschnappt und ist in mein Bett umgezogen. Aber statt rumzugackeln hat er sich wirklich und wahrhaftig schlafen gelegt.

Gestern Mittag entspann sich daraufhin folgender “Dialog”:

Mama: “Hast Du letzte Nacht in Mamas Bett geschlafen?

Kl: “Jaaaa.”

Mama: “Bist Du einfach aus Deinem Bett geklettert?

Kl: “Jaaa.”

Mama: “Und war das schön?

Kl: “Jaa.”

Mama: “Machst Du das heute Abend wieder?

Kl: “Ja!!!

Gestern Abend kam dann wie erwartet die Steigerung. Ich brachte den Großen ins Bett und was fand ich vor? Ein hell erleuchtetes Schlafzimmer (wir haben zwei Touch-Nachttischlampen, die er locker bedienen kann) und einen selig schlummernden Kobold. :-D

Das ganze macht er mit SO viel Charme, dass man ihm garnicht böse sein kann und auch noch dazu verdammt ist, darüber zu schmunzeln. ;-)